Die Timeline von Facebook wird Pflicht

Hatten Facebook-NutzerInnen bisher eine Wahl, ob sie ihre Profilseite belassen wollen oder die neue Chronik Timeline verwenden, wird diese in den nächsten Wochen für alle Mitglieder des sozialen Netzwerks Facebook verpflichtend. Man hat allerdings 7 Tage Zeit, um sich die Einstellungen anzusehen und gegebenenfalls zu ändern, bevor sie für alle sichtbar werden.

Näheres zur Gestaltung der Timeline und ihren Features können Sie in meinem Artikel „Die Facebook Timeline – Chronik aller Meldungen“ hier im Servicebereich nachlesen.

Aktueller Artikel vom 26.1.2012 auf n-tv zur Pflicht-Timeline.

Die Facebook Timeline – Chronik aller Meldungen

Twitter für Unternehmerinnen – Einstieg in Social Media Tools

Sie sind mit der Idee befasst, in den Sozialen Netzwerken mitzumachen, um Ihre Unternehmenskommunikation etwas breiter anzulegen oder regionenübergreifend zu netzwerken – gehören jedoch nicht zur Generation derer, die mit Twitter, SMS und anderen 140-Zeichen-Medien schreiben gelernt haben oder von klein auf auf allen Kanälen senden? Was tun?

Hier kann Twitter ein guter Einstieg sein. Twitter ist ein Microbloggingtool, mit dem die Grundlagen von Social Media gut ausprobiert werden können. Sie können sich dort anonym anmelden ohne Ihren Klarnamen zu verwenden. Ihre Mailadresse müssen Sie nicht öffentlich zeigen. Schauen Sie zunächst in Ruhe rein, machen Sie sich mit den Funktionen vertraut und nehmen Sie eine Weile als Beobachterin am Geschehen teil. Wenn Sie die Grundprinzipien des Zwitschern, Folgens und Entfolgens (leider beinhaltet Social Media Sprech jede Menge Wörter, die als Unwort des Jahres gelistet werden könnten) begriffen haben, stellen Sie Ihren Account um, setzen Ihren Unternehmensnamen oder Markennamen ein und können offiziell loslegen. Die Art des Austausches, das Verbinden, Verlinken und Folgen ist prinzipiell analog zu den beiden anderen relevanten Netzwerken Facebook und Google+. Eine übersichtlich Kurz-Übersicht zu den wichtigsten Features können Sie Sie hier bei Steady News nachlesen, einen richtigen „Twitter-Trainingsplan“ gibt es bei Toushenne. Falls Sie lieber gucken, um zu lernen, finden Sie auf YouTube diverse Online-Tutorials zu Twitter, die Ihnen den Einstieg erleichtern.

Übrigens: Seit 2014 wird nun ein großes Kopfbild eingeführt sowie eine dreispaltige Seitenansicht (siehe hier zum neuen Twitter-Design, ab 1:30 min). Twitter will es optisch nun wohl endgültig mit Facebook aufnehmen. 2012 kam die vorherige neue visuelle Optik von Twitter in Deutschland an (sowie einige neue Features). brideappeal erklärte Ihnen damals auf YouTube die Twitteroberfläche. Wundern Sie also nicht über das Aussehen von Twitter in älteren Anleitungen und Twittertutorials. Die Social Media Tools sind ständig in der Weiterentwicklung, es kommen neue Funktionalitäten hinzu und das Design wird entsprechend regelmäßig überarbeitet.

Twitteraccount webgewandt im neuen Design:

Folgen Sie mir bei Twitter: webgewandt bei Twitter

Neues Twitter-Design 2014 mit großem Kopfbild:

Foto Screenshot Twitter Account webgewandt

Zum Vergleich Neuerungen bei Twitter in 2012:

Screenshot Twitteraccount webgewandt













Integration von Bildern

Mit dem neuen Layout 2014 verstärkt Twitter die Ausrichtung auf Visuelles, Grafik und Fotos erhalten eine neue Gewichtung, auch durch die bald eingeführte Kachelstruktur der Tweet-Darstellung. Seit einiger Zeit schon wurden Fotos unterhalb der Tweets angezeigt, früher musste man diese noch durch einen Extra-Klick öffnen.

2012 hieß es hier noch:

Seit einiger Zeit ist es möglich, Fotos und Bilder direkt bei Twitter einzubinden. Per Klick auf den Tweetbutton öffnet sich die Textbox. Unten links finden Sie das Kamera-Symbol. Per Klick darauf können Sie nun direkt ein Foto hochladen und zusammen mit einem verfassten Tweet versenden.

Twitter Textbox mit Fotosymbol










Jemand, der Ihren Tweet liest, kann das eingebettete Bild mit „Foto anzeigen“ öffnen und ansehen (unten in der Textbox neben ‚Antworten‘ und ‚Retweeten‘). Die von Anbietern wie Flickr oder Twitpic extern gehosteten Fotos kann man natürlich auch weiterhin anzeigen lassen. Die Bilder werden in Ihrem Profil unter „Neueste Bilder“ gelistet.

Apropos Bild: Siehe zur Einrichtung der neuen größeren Kopfzeile mit einem Foto bei Twitter meinen aktualisierten Blogbeitrag von Mai 2014: Twitter – Kopfzeile einrichten -Headerbild.

Die Facebook Timeline – Chronik aller Meldungen

Facebook führt Timeline ein – chronologische Ansicht der Postings

Seit Mitte Dezember 2011 gibt es nun weltweit die lang angekündigte neue Facebook-Funktion Timeline. Die Chronik ist sowohl veränderte Funktion als auch ein neues Layout. In den Personen-Profilen (nur hier, in den Unternehmensseiten ist dies nicht möglich) kann das Layout künftig als chronologische Abfolge angezeigt werden – theoretisch ab der Geburt. Ein prominentes Headerfoto nimmt künftig als Titelbild die ganze Breite ein. Dies muss nicht das Porträtfoto sein, sondern kann ein anderes Schmuckbild sein – da es quasi die Visitenkarte der Seite ist, sollte es gut ausgewählt werden. Die Meldungen in der vormaligen Pinnwand werden chronologisch in einer herunterscrollbaren Timeline gelistet. Man hat quasi einen ganzen Zeitablauf visuell vor Augen. Die Timeline (= Chronik) ersetzt die Tabs/Reiter an der linken Seite.
Die Aktivierung des neuen Layouts nimmt man über folgenden Link vor: https://www.facebook.com/aout/timeline. Eine Woche lang hat man Zeit um die neue Ansicht zu testen (und möglicherweise wieder davon Abstand zu nehmen). Man könnte diesen Zeitraum nutzen, um einzelne Beiträge hervorzuheben und andere aus der Chronik zu entfernen (oder diese komplett zu bereinigen, siehe unten); auch die Einstellungen, wer welche Statusmeldungen und Bilder sehen darf, möchte man anlässlich dieser Neuerung vielleicht einmal überarbeiten. Nach dieser 7-tägigen Testphase wird die Ansicht dann aktiv und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Am rechten Rand kann man künftig per Zeitstrahlnavigation gezielt Beiträge aus bestimmten Monaten oder zu bestimmten Ereignissen abrufen, beziehungsweise selbst nachträglich Postings zu früheren Ereignissen nachpflegen. An der Timeline befinden sich dazu Einfüge-Buttons (in Form eines Plus). Die Informationen des früheren Info-Bereiches mit Impressum usw. sind nunmehr im Kopfteil der Timeline links neben dem Profilmenü zu finden, welches einige Fotos anzeigt. Die Sichtbarkeit von Meldungen wird weiterhin pro Beitrag eingestellt. Das Aktivitätenprotokoll zeigt einzelne Postings und Aktivitäten an, die so komfortabel individuell bearbeitet werden können. Man darf gespannt sein, ob und wie das neue Layout von den Userinnen und Usern angenommen wird. Übrigens gibt es die mobile Version von Facebook unter http://m.facebook.com.

Eine sehr ausführliche Beschreibung der neuen Facebook-Timeline finden Sie, angereichert mit vielen Screenshots und nützlichen Tipps bei Schwindt-PR. Dort sind die wesentlichen Features online dargestellt – bei Bedarf können Sie den Artikel komplett als PDF downloaden.

Übrigens wird die Timeline mit älteren Browserversionen des Internet Explorer wie dem IE7 nicht angezeigt. Facebook hat die Unterstützung dieses und des älteren IE6 aufgegeben. IE7 Nutzer sehen Facebook weiterhin in der alten Ansicht.

Facebook-Chronik: Alte Beiträge komplett löschen (Nachtrag 4.1.2012)

Wer seinen Account auf die Timeline umstellen möchte, und im Vorfeld seine Chronik auffrisieren möchte, hat die Möglichkeit, diese komplett zu löschen (Modell ‚Glatze‘), um ganz von vorne anzufangen. Man kann dies auf verschiedene Weise vor oder nach Umstellung auf die Timeline tun. Die Lösung vor der Umstellung wäre es 1., das Firefox Addon Greasemonkey zu installieren. Mit diesem kann man als additonal script den Facebook Scrubber installieren, mit dessen Button „Delete ALL Older Posts“ man die Einträge (jeweils nur die angezeigten, daher so oft drücken, bis alles weg ist) löschen kann. Nach der Umstellung der Chronik kann man 2. mittels eines Macro-Addons namens iMacros for Firefox einen Löschprozess manuell aufzeichnen und automatisiert ablaufen lassen, bis alle Facebook-Einträge entfernt sind. Die Tabula-rasa-Lösungen werden bei ZDnet von Zack Whittaker beschrieben, hier in deutscher Fassung bei t3n.de von Falk Hedemann dargestellt. Die Makrolösung ist ein bißchen tricky und sollte nur von erfahreneren UserInnen angewendet werden. (Voraussetzung für beides: Windows, kein MAC – und den Firefox Browser, mit Chrome funktioniert es nicht)

Administratoren-Funktion bei Google+ eingeführt

Im November 2011 führte Google+ seine Unternehmensseiten ein (siehe Artikel hier). Bislang musste man hier jedoch die nützliche von der Social Media Plattform Facebook her bekannte Funktion des Administrators vermissen – also einer weiteren Userin/User, die/der berechtigt ist, Postings zu erstellen, oder weitere Admins zu ernennen. Hier hat Google+ nun nachgebessert: Ab sofort kann man Administratoren benennen, um Marketing-Aufgaben auszulagern oder sich die Pflege der Unternehmensseiten unter mehreren aufzuteilen. Im Bereich ‚Einstellungen‘, oben rechts in der Menüleiste auswählbar, erscheint unter dem Button ‚Allgemein‘ der Button ‚Administratoren‘ (links angezeigt). Gibt man die Mailadresse eines Nutzers an, kann man diesem die Zugriffsrechte zum Google+-Account erteilen. Es ist übrigens für andere nicht ersichtlich, wer außer der Eigentümerin noch Administrationsrechte besitzt!

Screenshot Administrator bei Google+

Folgende Blogbeiträge zu G+ könnten Sie ebenfalls interessieren:

Google+ Events – neue Funktion bei G+ (Juni 2012)
Google+ Open Source Handbuch (Nov. 2011)
Google+ führt Unternehmens-Seiten ein (Nov. 2011)

Virtuelle Adventskalender im World Wide Web

Im Dezember werden wir im Internet mit virtuellen Adventskalendern aller Art und Couleur beglückt. Hier webgewandts subjektive Auswahl der gefundenen Exemplare:

Meine persönlicher Favorit aus der Kunstwelt, der bildwechsel-jahresendkalender, von Künstlerinnen bestückt. Ästhetisch ansprechend und anhaltend, er geht nämlich bis zum Jahresende. Man gewinnt schöne Ansichten und Aussichten:
http://bildwechsel.org/jahresendkalender2011/

Der Kalender in Form einer Charity-Aktion: Jeden Tag wird auf eBay eine Dienstleistung oder ein schöner Gegenstand versteigert (Erläuterungen dazu hier), die/der von Menschen gespendet wurde. Der Erlös kommt kambodschanischen Kindern zugute. Initiatorin der Aktion ist “Nasenfaktor”-Strategin Heide Liebmann. Hier gehts zum Kalender, jeden Tag wird der Link zur aktuellen Auktion gepostet:
http://www.heide-liebmann.de/blog/

Kalender von existenzielle. das online-magazin für frauen in der wirtschaft – mit Verlosung interessanter Dinge. Beteiligen kann man sich per eMail. Am 1.12. gibt es das Buch „REWORK: BUSINESS – INTELLIGENT & EINFACHzu gewinnen:
http://www.existenzielle.de/cms/Magazin/index-a-3.html

Kalender der Stiftung Warentest, der zunächst nicht funktionierte. Die Fehlermeldung: „Die Webseite, die Sie öffnen möchten, kann nicht angezeigt werden, da sie eine ungültige oder unbekannte Form der Kompression verwendet.“ Da dürfte also auch das Auflegen kalter Kompress(ion)en auf die virtuelle Stirn nichts nutzen – vermutlich wurde das Portal noch nicht getestet 🙂
Inzwischen funktioniert er aber, und es schneit sogar. Es werden Dinge verlost, heute am  1.12. ein Apple IPad2:
http://www.test.de/advent

Bei Chip online gibt es einen Download-Adventskalender unter dem Motto „Softes statt Süßes“- mit 24 exklusiven Vollversionen einer Software zum Gratis-Download (Kann nur benutzt werden, wenn man Flash aktiviert hat).
http://www.chip.de/artikel/Download-Adventskalender_33781926.html

Noch ein Tipp aus der Offlinewelt: Brot für die Welt vertreibt einen immerwährenden Adventskalender zum Thema HIV/Aids für 3,- Euro. Jeden Tag steht der Ausspruch einer betroffenen oder engagierten Person im Mittelpunkt. Für jeden Adventstag gibt es dazu einen passenden Bibelvers und ein kurzes Gebet.
https://www.brot-fuer-die-welt.de/shop/Themen—Aktionen/HIV-Aids/Adventskalender–Positiv-leben-.html

Falls Sie weitere interessante Adventskalender kennen, lassen Sie es mich wissen – schreiben Sie einen Kommentar!

Gründerwoche 2011 – Materialien zur Social Media Beratung

Anbei finden Sie einige hilfreiche Links, um sich in der vielfältigen und unübersichtlichen Welt der sozialen Netzwerke zurecht zu finden. Das Web2.0 bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Menschen zu vernetzen, Onlinemarketing für sich und seine Sache zu betreiben, sich als ‚Marke‘ darzustellen oder einfach Kontakte zu anderen Gleichgesinnten zu halten.

Diese Tipps sind für den Einstieg geeignet, aber auch Fortgeschrittene finden vielleicht hier und da noch etwas Neues.

1. Karrierenetzwerk XING: Geeignet für Kontakte zu Unternehmen, FachkollegInnen, rein berufsspezifisches Networking. In Deutschland weit verbreitet. Das amerikanische Pendant (für internationale Ausrichtung geeignet) heißt LinkedIn.

2. Social Media Tools Facebook und Google+. Facebook muss man kaum noch erklären, da es viele privat schon nutzen. Die Grenzen sind mehr und mehr fließend. Als UnternehmerIn sollten Sie sich hier eine Unternehmensseite einrichten um nicht persönliche Kontakte mit Ihrer Werbung zu bespammen. Voraussetzung dafür ist ein Personenaccount unter Ihrem Namen. Seite und Personenaccount kann man getrennt halten, es wird nicht gezeigt, welche Person der Administrator einer Seite ist. Google+ ist das relativ neue Netzwerk von Google. Es funktioniert analog zu FB, allerdings wird hier ‚eingekreist‘ – man fügt hier die Accounts und Seiten in seine Kreise ein. Seit Anfang November 2011 kann man auch hier Unternehmensseiten einrichten. Siehe dazu meinen Artikel zu Google+. Unternehmensseiten in diesen Netzwerken sind gut, um Endkunden und Kundinnen zu erreichen, wenn Sie also z.B. Produkte vertreiben. Für den B2B Bereich ist XING die bessere Wahl. Außerdem lassen sich kleine Spezialteile für die Ventilatorproduktion nicht ’sexy‘ in Facebook darstellen :-). Der Ventilatorproduzent, der so etwas aber benötigt, wird sie vielleicht in XING selbst ansprechen, falls ihm ein Schräubchen fehlt.
Weiteres zu facebook: Die sehr reichhaltigen Seiten von Schwindt-PR

3. Twitter: Ist ein Microbloggingtool, mit dem Sie sehr pointiert Daten versenden und abrufen können, quasi eine Art Newsticker zu den von Ihnen gewünschten Bereichen. Absolut aktuell und in Echtzeit können Sie laufende Debatten verfolgen, die neuesten Infos von Messen oder zu Ihrem Branchenbereich abrufen – und wenn man Glück hat, wird auch schon mal der neue Bundespräsident vor der offiziellen Bekanntgabe veröffentlicht. Das Prinzip hier heißt Folgen und verfolgt werden: man folgt interessanten Personen, und man selbst baut auch sukzessive einen Folgendenpool auf.
Fangen Sie am besten gleich an und folgen Sie mir unter webgewandt! Hier gibt es Neuigkeiten und Aktuelles zum Thema Social Media Marketing und Suchmaschinenoptimierung.
Twitter-Bedienungsanleitung bei YouTube

Tipp: Fangen Sie mit Twitter an, wenn Ihnen Social Media Tools nicht ganz geheuer sind. Hier kann man zunächst unter Pseudonym testen, wie alles geht und später seinen Namen ändern. Die Abläufe mit Folgen, selbst Posten und die Workflows dazu können Sie hier besser und ungestörter ausprobieren, ohne sich gleich ‚komplett‘ zu zeigen.

Mit diesen Tools wären Sie schon einmal gut präpariert, um beim Social Networking mitzumachen. Je nach dem, ob Sie ein Medienmensch sind oder auch mit visuellen Themen arbeiten, können Sie sich dann noch ergänzend als Produzent/in mit Videoportalen wie YouTube oder Vimeo (letzteres wird von KünstlerInnen wie Tänzer/innen usw. bevorzugt bzw. hier laufen die künstlerisch wertvolleren Filme) auseinandersetzen, oder im Audiobereich Podcasting (Produktion von Hörstücken) in Erwägung ziehen. Das wäre dann allerdings schon Kür, denn die Produktion von (guten) Hörstücken ist recht zeitaufwändig.

Google Analytics rechtssicher nutzen

Seit der zweiten Jahreshälfte 2011 ist es nun möglich Google Analytics in Deutschland rechtssicher einzusetzen. Das Webtracking, also das Beobachten des Nutzerverhaltens auf den eigenen Webseiten, unterliegt bestimmten Anforderungen, die sich aus dem deutschen Datenschutzrecht ergeben. Minimum bisher war es bisher, eine Datenschutzerklärung auf dem Webportal zu hinterlassen, um die User darüber zu informieren, dass ihr Surfverhalten „nachgehalten“ wird.

Inzwischen ist Google den Monita der Datenschützer hinsichtlich des Trackings kompletter IP-Adressen nachgekommen. Die IP-Adresse ist die Surfadresse, mit der ein Computer auf einer Seite erkennbar ist. Google bietet nun eine Lösung an, wie man den Codeschnipsel (der zum Tracken in den Quellcode jeder einzelnen Webseite eingebaut werden muss) anpassen kann, sodass die letzten Zeichen der IP-Adresse abgeschnitten werden. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte IP-Maskierung “_anonymizeIp()” im Analytics-Code.

Empfehlenswert zum Thema rechtssicherer Einsatz von Google Analytics ist im Weiteren der Artikel von Rechtsanwalt Thomas Schwenke vom 15. September 2011:
„Google Analytics rechtssicher nutzen – Anleitung und Muster für Webmaster“

Lesen Sie auch Schwenkes Artikel bei t3n zu „Rechtliche Risiken bei Übernahme von Facebook-Kommentaren im Blog“ vom 16.11.2011

Google+ Open Source Handbuch

Dieser Artikel ist veraltet – springen Sie ggf. gleich nach unten zum aktuelleren Teil.

Der neue Social Media Dienst Google+ hatte kaum seine digitalen Tore für alle geöffnet, da füllten sich die virtuellen Kreise bereits mit zahlreichen Anwärterinnen und Anwärtern. Und die Entwicklung bleibt nicht stehen. Seit dem 8. November 2011 können nun auch bei Google+ Unternehmenseiten erstellt werden – analog zu den Facebook-Businessseiten. Um den technologischen Fortschritten nicht hinterher zu galoppieren, gibt es hier ein Handbuch für das Einrichten von Profilen und den Umgang mit Google+ – erstellt als Open Source Quelle und Crowd Sourcing Projekt, zusammen gestellt zwischen 2010 und 2012 von 120 Menschen:

Google+-Handbuch

Dieser Leitfaden hilft bei den ersten Schritten und gibt hilfreiche Tipps. Das Einrichten und der Umgang von Unternehmensseiten sind allerdings nicht integriert. Lesen Sie zum Einstieg meinen Artikel zu den neuen Unternehmensseiten bei Google plus.

Der kollaborativ verfasste Leitfaden ist inzwischen recht veraltet!

Unterdessen erschien 2013 das G+-Handbuch von Philip Steuer als eBook und im Print. 2012 war dieses zunächst kostenfrei als PDF-Download abrufbar – wenn Sie findig sind und „google plus eins steuer 2012“ suchen lassen, finden Sie die ältere PDF-Version evtl. immer noch kostenfrei unter dem Titel: „[PDF] Plus Eins – Das Google+ Buch für Jedermann – Philipp Steuer“.
Ebenfalls 2012 erschien das Google+ Buch von Annette Schwindt.

Aktuelle Informationen zu Google+

…finden Sie im Google Watch Blog und hier bei Alles über Google Plus (im Blog Googleplusinside schreiben u.a. Philip Steuer und Wibke Ladwig). Bei Schwindt-PR  finden Sie ein G+-Glossar – und speziell zu Google Hangouts on Air gibt es die Folien des HangoutHelfers bei slideshare.

Folgende Blogbeiträge zu G+ könnten Sie ebenfalls interessieren:

10 Youtube-Tipps für Google+-Nutzer und Youtube-Einsteiger (Juli 2014)
Google Places – Facts und Fallstricke (März 2014)

und inzwischen eher historisch:
Google+ Events – neue Funktion bei G+ (Juni 2012)

Administratoren-Funktion bei Google+ eingeführt (Dez 2011)

XING-Karriereportal als Jobbörse im Aufwind!

Die Agentur PROFILO untersucht regelmäßig Online-Jobbörsen und Karrierenetzwerke. In diesem Jahr befragten sie 1.845 Experten aus dem Bereich Human Resources (HR) über deren Einschätzungen zum zukünftigen Rekrutierungsmarkt. Bei der Nutzung von Online-Portalen stellte sich wie erwartet heraus, dass das Portal der Bundesagentur für Arbeit am häufigsten (zu 60%) genutzt wird. Danach kommt die bewährte Jobbörse Stepstone mit gut 51%.
Überraschend ist, dass an dritter Stelle inzwischen schon das Karrierenetzwerk XING mit 49,41% vertreten ist, knapp vor der Jobbörse monster. Die gezielte Suche von Personalern nach Fachkräften über die XING-Datenbank erfreut sich offenbar steigender Beliebtheit.

Dies zeigt, dass das Business-Netzwerk XING inzwischen gut aufholen konnte gegenüber den klassischen Jobportalen, die derzeit noch die Vorreiter sind. Für die kommenden Jahren sieht PROFILO einen Trend der Personalrekrutierung über Businessnetzwerke und spezialisierte Jobbörsen.

Das XING-Pendant LinkedIn hat übrigens in unserer Region wenig Chancen, es liegt mit 12,17% Nutzung weit abgeschlagen im unteren Feld. Es ist ein eher für den internationalen Bereich genutztes und geeignetes Business-Portal.

Weiteres zur Befragung lesen Sie bei Crosswater Job Guide:
Die Detailergebnisse nach Unternehmensbranchen aufgeteilt, sind im Jahresbericht nachzulesen, der über PROFILO (Jobportal-Studien) bezogen werden kann.

Chart der PROFILO Umfrage zur Nutzung von Online-Jobbörsen

Quelle: http://crosswater-job-guide.com/ – „Rekordbeteiligung an der PROFILO Social Media- und Jobportalstudie 2011“

Weitere Beiträge zu XING in meinem Serviceblog:
XING-Tipp: Scrollen in den XING-Neuigkeiten

Versehentlich ungehobelt – mit XING (&Tipp wie’s besser geht)

Google+ führt Unternehmens-Seiten ein!

Seit Anfang November können nun auch bei Google+ Unternehmenseiten erstellt werden – analog zu den Facebook-Fanseiten. Bisher war es bei Google+ lediglich möglich, Personen-Accounts anzulegen, was bereits zu großen Diskussionen führte, ob man nun seinen Klarnemen nutzen muss, oder auch Künstlernamen einsetzen darf. Dies wurde teilweise unterbunden. Derlei Probleme entfallen nun.

In Kürze einige wichtige Hinweise zu Google+ Unternehmens-Seiten: Google+ Unternehmensseiten kann man wie Personenprofile in die eigenen Kreise hinzufügen. Man selbst als Seite kann aber Personen erst dann in seine Kreise einordnen, wenn diese dem Unternehmen folgen. Dies hat den Hintergrund, dass Seiten, die ja erlaubterweise werblichen Charakter haben, nicht unbehelligt Personen mit Werbung überziehen können. Nur wer sich wirklich für ein Unternehmensthema interessiert, erhält als ‚Folgender‘, der das Thema ‚eingekreist‘ hat, Informationen in seinen Stream bzw. an seine Pinnwand.
Lesen Sie erste Eindrücke zu den neuen Google+-Seiten bei Wenke Richter auf digiwis.de

Noch ist Google+ jedoch nicht so konfortabel wie Facebook. Die Möglichkeit, mehrere Administratoren für eine Google+ Seite einzusetzen, existiert nicht: Diese Funktionalität soll aber bereits in Arbeit sein, noch in 2011 sollen Unternehmensseiten auf Google+ von mehreren Admin-Accounts aus pflegbar werden. NACHTRAG: Ab sofort können Administratoren (und natürlich Administratorinnen) bei Google+ eingerichtet werden.- Lesen Sie meinen kurzen Beitrag dazu, wie das geht.

Hier finden Sie den Link zur Seite, mit der Sie eine Google+-Seite erstellen können:
Google+-Seite erstellen. Eine übersichtliche Anleitung zum Erstellen der Seite finden Sie bei smo14.

Zuletzt noch der ZEIT-Artikel 8.11.2011 zum Thema: „Google hat mir das + weggenommen“

Folgende Blogbeiträge zu G+ könnten Sie ebenfalls interessieren:

Google+ Events – neue Funktion bei G+ (Juni 2012)
Google+ Open Source Handbuch (Nov. 2011)