Textqualität in Social Media – am Beispiel guter Tweets auf Twitter

Mein Beitrag zur Tagung „Wie misst man Textqualität im digitalen Zeitalter?“ an der Universität Mannheim (19.06.2018) im Rahmen des Projektes MIT.Qualität ist eine kurze Umschau auf Twitter: Ich betrachte einige gute Textbeispiele auf Twitter, als Werke aus dem Genre „Microblogging“: Lyrisch – prosaisch – virtuell.
(Tagungsprogramm hier)

Die Auswahl der Tweets zum Thema findet sich hier unkommentiert als Twitter-Moment:

Ergänzend dokumentiere ich hier im Blog meine gedanklichen Linien und Kommentare zu den ausgewählten Tweet-Beispielen.

Twitter ist nicht bloß ein Kurznachrichtendienst. Neben den Möglichkeiten, via Twitter aktuellste Fakten, Informationen und Meinungen zu allem was gerade diskutiert wird zu erhalten, haben viele Twitterati (= Twitter-Autor*innen) das Medium von Beginn an genutzt, um sich darin kreativ, lyrisch wie literarisch auszudrücken.

Das Verfassen von Kurztexten (Microblogging) ist eine Königsdisziplin des Textens, denn was ist kunstvoller und reizvoller, als in einem treffenden Satz Wesentliches auszudrücken. Die lange gegebene Beschränkung auf 140 Zeichen machte schlicht und einfach auch Spaß, und animierte viele dazu, virtuose Kurzprosa hervorzubringen.
Das macht es mir leicht, gute Beispiele für Socia-Media-Texte für die Tagung auszuwählen. Gerade auf Twitter lassen sich hervorragende Beispiele für Textqualität in Social Media finden – feinsinnige Kurzlyrik, treffende Beobachtungen, ästhetisch überzeugende Darstellungen.

Als 2017 Twitter beschloss, eine Erweiterung der Tweetlänge von 140 auf 280 Zeichen vorzunehmen, kam das für mich zunächst einem „Niedergang der digitalen Hochkultur“ der Twitter-Kurzprosa gleich. Nach dem Abwischen einiger virtueller Tränen (Vgl. meinen Beitrag „Twitter für Einsteiger – mit 280 Zeichen zum Erfolg (vormals 140 Zeichen 🙁 )“ https://www.webgewandt.de/2017/09/twitter-fuer-einsteiger-mit-140-zeichen-zum-erfolg/) hatte ich mich wieder gefangen und stellte fest, dass Twitter trotz der Erweiterung immer noch ästhetisch Überzeugendes hervorbringt.

Auch die Schriftstellerin und Netzexpertin Kathrin Passig hat eine wenig kulturpessimistische Sicht darauf und konstatiert dazu:


Dazu ein Beispiel von h.c. artmann:


Und manche Lyrik ist ja auch nicht so kurzab, wie Digitalentrepreneur Philip Steuer zeigt.

Die Erweiterung auf 280 Zeichen pro Tweet konnte er kaum besser legitimieren, als im Rückgriff auf den literarischen Kanon – nach dem Motto: Goethe adelt alles! Was uns dann mit der bahnbrechenden Umstellung versöhnen konnte.

Natürlich lebt Twitter – wie die Social Media insgesamt – auch wesentlich von der Kombination aus Text UND Bild, wie im folgenden Beispiel zu sehen ist, das kulturelle Diversität genial veranschaulicht:

Mit minimalen Mitteln (Textmenge und Bildverweis aus dem Alltagsleben) veranschaulicht Passig eine Hypothese und zieht in der Verknappung einen breiten Referenzrahmen auf. Anspielungsreich und ironisch.

Und es geht noch kürzer.
Peter Breuer erschafft und zitiert mittels der Text-Zeichen selbst ein Bild:

Dergleichen Intertextualität und Intermedialität ist auf Twitter oft zu finden. Meist verbunden mit Ironie und unter Einsatz von Wortwitz. Der Anspielungsreichtum ist bemerkenswert, macht Freude und ist zuweilen voraussetzungsvoll.

Folgende drei Beispiele aus der Kampagne #weilwirdichlieben der BVG Berlin (ÖPNV, U-Bahn) belegen, dass die Welt des Marketing ebenfalls wundervolle Ideen für Tweets mit rhetorischem Witz und selbstkritischer Ironie hat:

Die Profitexter der BVG erschaffen am laufenden Meter humorvolle Wortspiele und es gelingt ihnen durch die Selbstironie bezüglich der bekannten Schwachstellen des Verkehrsbetriebes, zahlreiche Sympathiepunkte zu sammeln und sich die Kundschaft gewogen zu halten.

Oft nehmen die BVG-Posts Bezugnahme auf aktuelle Geschehnisse, wie hier zur Raumfahrtmission zur ISS:

Auch die Groovywords-Aktion, bei der man Worte einreichen und erklären konnte, die wenige kennen und die dann bebildert wurden, war geeignet, auf Twitter verteilt zu werden – meine dort eingebrachte „Depperte Blunzn“ mit handgeschnitzter Wikipedia Lookalike-Erklärung wurde saftig illustriert und mochte die ein oder andere Wortliebhaberin erfreuen:


Überhaupt findet die Lust an Sprache auf Twitter zahlreich und vielfältig ihren Ausdruck:

Womit wir wieder bei dem reinen Text-Tweet angekommen wären, denn es soll ja eigentlich um die Qualität von Texten gehen.

Daher zum Ausklang dieser Betrachtung eine Miniatur aus dem Bereich der kleinen Alltagsdramen, die vielen von uns bekannt sein dürfte. Kerstin Brune erzeugt kongeniales Storytelling auf knappstem Raum:

Fazit: Die virtuose Kurzprosa der Tweets und die fulminant-ironischen, spielfreudigen Micro-Stories sowie die intertextuellen Referenzen bieten sprachliche Schönheit und ästhetischen Genuss – dafür ist Twitter zu schätzen und zu lieben.
Solche Tweets heilen auch ein wenig die Wunden, die uns die vielen Fake News, Hasstweets und auch die realen Zumutungen des Weltgeschehens, die zeitgleich in unsere Twitter-Timeline gespült werden, zufügen.

++++

Bonus-Tracks:

Geistreiches aus dem Tech-Bereich, der nicht unerwähnt bleiben soll:

Jetzt kommt es raus:


„Startup-Idee“ von Michael Seemann

Twitter – Kopfzeile einrichten – Headerbild

Seit Neuestem lässt sich bei Twitter ein Headerbild als visuelle Kopfzeile einrichten – damit schreitet die optische Annäherung der Social Media Tools aneinander weiter voran. Facebook und kurz danach Google+ haben ja bereits große breite Kopfzeilen mit Fotos eingeführt. Nun zieht Twitter nach.
Das zuvor im Twitter Profil größer angezeigte Profil-Icon wandert nun von links in die Mitte des individuell gestaltbaren Hintergrundbildes. Darunter werden die Profilinformationen angegeben. Das Ganze wird mittig zentriert dargestellt.

Um eine solche Twitter Kopfzeile zu ergänzen, wählen Sie oben rechts unter dem Zahnrad-Icon die Einstellungen aus. Dann den Reiter Design anlicken. Unter „Erstelle Deinen eigenen Hintergrund“ können Sie mit dem Button „Kopfzeile ändern“ eine Grafikdatei hochladen.
Laden Sie eine von Ihnen vorbereitete Grafikdatei in den Maßen 1200×600 Pixel (Größe max. 5 MB) hoch.

Headerbild webgewandt bei Twitter

Nehmen Sie kein Foto mit zu unruhigem Motiv, denn darüber werden ja noch die Textinfos zu Ihnen und Ihrem Account gelegt. Und wenn das Bildschirm-Hintergrundbild bereits als Rapport (quasi wie eine Tapete mit sich wiederholender Motivfolge) eingerichtet ist, sollte sich das Kopfzeilenbild ebenfalls etwas zurückhalten.
Per Klick auf „Account“ oben in der Leiste können Sie sich Ihr Ergebnis ansehen.
Die Daten zur Tweetanzahl, den Followerzahlen und dem Following werden nunmehr unterhalb dieser Kopfzeile angezeigt, rechts befindet sich das Icon für Direktnachrichten.

Mehr Interesse an Twitter? Dann lesen Sie auch meinen Artikel „Twitter für Unternehmerinnen – Einstieg in Social Media Tools„, ein Blogbeitrag darüber, warum Twitter gut für den Einstieg in die Social Media Welt ist.

Social Media, Online-PR & Onlinemarketing. E-Learning Fortbildung Berlin (12.3.-11.6.14)

FCZB Berlin Logo FrauencomputerzentrumAm 12. März 2014 startet die neue Runde des 13-wöchigen eLearning-Seminars „Social Media, Online Public Relations und Onlinemarketing“, welches ich für das FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB) durchführe. Die Teilnehmerinnen lernen und trainieren drei Monate lang den Umgang mit Social Media Tools, entwickeln Strategien für die Web2.0 Kommunikation sowie der Online-PR und erhalten strukturierte Einblicke in die unübersichtliche Welt des Onlinemarketings.

Geeignet ist das Seminar für Frauen, die sich für die Onlinewelt und im Social Web weiterqualifizieren möchten – zB wenn Sie aus der klassischen PR kommen oder über eine klassische Ausbildung in Medien, Journalismus, Text verfügen, oder aber Quereinsteigerin in die Social-Media-, Online-PR- und Onlinemarketing-Welt sind.

Das Konzept der eLearning Fortbildung, die gut berufsbegleitend absolviert werden kann, sieht nach dem Einführungsworkshop eine zwölfwöchige Lernphase vor, welche mit dem abschließenden Vorort-Workshop in Berlin ihren Abschluss findet (eine Woche Ferien um die Osterzeit ist enthalten).

Im März-Workshop am 12.3. beginnt das eLearning-Seminar im FCZB Berlin. Die Teilnehmerinnen lernen sich untereinander persönlich kennen und können erste Fragen und ihren Interessenshorizont direkt mit mir besprechen. Sie erhalten einen Überblick über das Seminarprogramm und können Ihre eigenen Interessensschwerpunkte mitteilen. Eine kompakte Einführung in die eLearningplattform Moodle bringt dann die Grundlagen für das weitere Arbeiten von zu Hause.

Das Seminarprogramm besteht aus mehreren thematischen Einheiten wie Social Media Marketing, Onlinereputation, Online-PR, Newslettermarketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie mobiles Arbeiten mit Cloudservices und wird dann jeweils von den Teilnehmerinnen in Selbstlerneinheiten bearbeitet. Per Online-Chat, Emailkontakt und wenn’s brennt auch mal am Telefon begleite ich Sie während der Kurszeit. Im Teilnehmerinnen-Forum im Moodle können Sie sich kontinuierlich zu den jeweiligen Themen austauschen – und auch selbst Themenrunden initiieren. Sie benötigen ca. 6 Stunden pro Woche, um die Aufgaben zu erledigen.

Im abschließenden Workshop am 11.06. treffen wir uns noch einmal live in Berlin. Wir fassen das Gelernte zusammen, klären offene Fragen – und Sie erhalten Ihr Teilnahmezertifikat.

Sie finden auf den Seiten des FCZB weitere Informationen zu den Kursinhalten der Fortbildung Social Media & Online-PR. Der nächste Onlinekurs startet am 12. März 2014. Informationen zu den Konditionen erhalten Sie über Frau Wolf (FCZB), dort können Sie sich auch anmelden. Der Kurs ist für Selbstzahlerinnen gedacht; die Bildungsprämie kann genutzt werden.

Übrigens können auch Nicht-Berlinerinnen teilnehmen, durch das Lernformat mit nur zwei Präsenzveranstaltungen ist die Fortbildung auch sehr gut ür Teilnehmerinnen aus anderen Städten geeignet.

Bei Fragen und zur Anmeldung:
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB)
Renate Wolf, Tel. 030-617 970-16, info@fczb.de

Hier der Download des Infoflyers Online-PR Fortbildung 2014
Zur Kursinfo Social Media, Online-PR und -marketing beim FCZB

Teilnehmerinnen-Stimmen:
Der Kurs bietet einen umfassenden Überblick, was Newsletter-Marketing, SEO, SEM, Blogs und die Sozialen Netzwerke betrifft. Die Dozentin Dr. Karin Windt hat mich mit ihrem Wissen in der Online-Kommunikation voll überzeugt. Sie kann verständlich erklären und hilft immer sofort weiter, wenn es mal hakt.“ (Natalie S.)

„Karin Windt hat mich zuverlässig beim Lernen betreut und stets kompetent alle Fragen beantwortet. Seit dem Kurs ist das Netz nicht mehr nur eine ergiebige Recherchequelle für mich als Journalistin. Ich verstehe auch, wie es als Marketinginstrument eingesetzt wird, und nutze das natürlich für meine eigenen Zwecke. Skepsis und Ahnungslosigkeit sind passé, ich schlendere voller Neugier durch die sozialen Netzwerke.“ (Christine O.)

Social Media Vortrag an der FH Frankfurt mit Twitter-Übung

„Zwitschern, teilen, bloggen – Social Media in der Wissenschaft“

Vortrag Dr. Karin Windt an FH Frankfurt - Plakat

Bei „Klick“ aufs Bild erhalten Sie den PDF-Flyer zum Social Media Vortrag

Unter diesem Motto findet am Dienstag, 26.11. 2013 mein Vortrag an der Fachhochschule Frankfurt am Main statt. In der „aktiven Mittagspause“ widmen wir uns von 13 bis 15 Uhr dem Thema Web2.0 und wie dieses im beruflichen, akademischen Rahmen genutzt werden kann.

Angesprochen werden folgende Fragen: Welche sozialen Netzwerke eignen sich für die fachliche Kommunikation?
Wie erarbeite ich (m)eine fachliche Onlinereputation im Internet und pflege diese? Und wie sieht es mit dem Datenschutz und der Privatsphäre aus? Sind Social Media Dienste unnütze Zeitfresser oder innovativ für die
wissenschaftliche Kommunikation?

Anschließend gibt es einen praktischen Übungsteil, in dem der Mikroblogging-Dienst „Twitter“ mit fertig eingerichteten Test-Accounts am Laptop ausprobiert werden kann. Twitter als überschaubares Social Media Tool eignet sich besonders gut, um die Kommunikationsweisen im Web2.0 sowie Techniken wie etwa das ‚Folgen‘ und ‚Posten‘ (hier: ‚Tweeten‘) grundständig zu begreifen.

Die Veranstaltung findet in der Bibliothek der FH FFM statt, Gebäude 3, Raum 418. Um Anmeldung (möglichst bis 21.11.) wird gebeten unter moos@bibl.fh-frankfurt.de. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe „Inforum“ statt – Informations- und Wissensmanagement an Hochschulen.

Wen Twitter weitergehend interessiert: Hier finden Sie in meinem Blog eine Anleitung, wie Sie Ihr Headerbild bei Twitter einrichten sowie einen Artikel zu Twitter als Einstieg in die berufliche Social Media Kommunikation bzw. ins Microblogging. Die Beiträge sind schon etwas älter, das Wesentliche stimmt aber noch immer.

Die Vortragsfolien sind nun hier bei Slideshare zu finden:

Professionelle Social Media Strategien für Unternehmen. Seminarfolien (6. Berliner Unternehmerinnentag)

Mein Vertiefungsseminar “Professionelle Social Media Strategien für Unternehmen” fand am 9. Juni  während des 6. Berliner Unternehmerinnentages statt.

Logo des 6. Berliner Unternehmerinnentags

Im Social Media Seminar wurden unter anderem folgende Fragen behandelt:

  • Möglichkeiten und Grenzen von Social Media: Welche Ziele können mit Social Media verfolgt werden?
  • Welche Tools eignen sich?
  • Wie kann eine nachhaltige Strategie aussehen, die trotzdem noch Zeit fürs Kerngeschäft lässt?
  • Was muss bei der Nutzung der verschiedenen Angebote beachtet werden? (Technik, Recht, Organisation etc.)
  • Richtig kommunizieren: Gos und No-Gos in sozialen Netzwerken

Seminarfolien zum Berliner Social Media Seminar für Unternehmerinnen:

Die Präsentation der Seminarfolien finden Sie hier auf Scribd:
Seminarfolien auf Scribd: Social Media Marketing für Unternehmen - Berliner Unternehmerinnentag
Seminarfolien Social Media Marketing





Der 6. Berliner Unternehmerinnentag fand unter dem Motto „Gründen – Unternehmen – Vernetzen“ statt. Die Veranstaltung bot Unternehmerinnen, Gründerinnen sowie gründungsinteressierten Frauen einen ganzen Tag lang Informationen zum Beruf, praxisbezogene Weiterbildungsangebote und viele Kontaktmöglichkeiten.

Google+ Events – neue Funktion bei G+

Partys in Echtzeit und virtuell erleben – mit dem neuen Feature Events bei Google+.

Auf der 2012er Entwickler-Konferenz Google I/O wurde Google+ Events vorgestellt. Damit ergänzt das Soziale Netzwerk seinen Dienst um ein weiteres interaktives Feature.

Man kann mit G+ Events Veranstaltungen anlegen und seine Kontakte oder Kreise dazu einladen. Es können animierte Designs oder ein Themenbild (Party, Tanz etc.) vorausgewählt werden, auch der Eintrag einer Ortsangabe wird unterstützt. Im Weiteren können URLs, Videos und Fotos ergänzt werden. Man kann festlegen, ob die geladenen Gäste selbst auch eigene Bilder ergänzen dürfen. Die Einladung wird online übermittelt, und die Google+ Zusagen werden zugleich in den persönlichen Google-Kalender übertragen.

Google+ Event - neue Funktion bei G+

Der besondere Clou, der diesen Veranstaltungshinweis innovativ macht, ist der „Party Mode“ für Android-Geräte: Fotos vom Event werden zeitgleich automatisch auf die entsprechende Event-Page in Google+ hochgeladen. Der Stream kann entweder online betrachtet, oder vor Ort an die Wand projiziert werden. Nach Beendigung der Veranstaltung (oder zu jeder anderen gewünschten Zeit) wird der Party-Modus deaktiviert. Die Fotos bleiben online gespeichert und dienen anschließend als virtuelles Fotoalbum. In chronologischer Reihenfolge sortiert kann man alle Uploads im Nachhinein betrachten. Man darf gespannt sein, wie gut das neue Tool angenommen wird.

Folgende Blogbeiträge zu G+ könnten Sie ebenfalls interessieren:

Administratoren-Funktion bei Google+ eingeführt (Dez 2011)
Google+ führt Unternehmens-Seiten ein (Nov. 2011)

Online-Marketing – Suchmaschinenoptimierung & Social Media Marketing (Tagesseminar am 06.09.2012)

Professionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO), effektives Suchmaschinenmarketing (SEM) und nachhaltiges Social Media Marketing.

Seminar im Technologie Coaching Center Berlin am 06. September 2012, 08:30-16:30 Uhr,
Technologie Coaching Center, Bundesallee 210 (Eingang Spichernstraße), 10719 Berlin-Charlottenburg

Der Wettbewerb im World Wide Web ist groß. Die aktuelle Aufgabe ist es, Websites so zu platzieren, dass interessierte Kunden Ihre Webangebote finden. Effektivität und Nachhaltigkeit der Online-Maßnahmen sind gerade für kleinere Firmen, die oft über eingeschränkte Ressourcen personeller und finanzieller Art verfügen, eine wichtige Voraussetzung.

Websites, Online-Shops oder Internetportale werden heute für Suchmaschinen optimiert um ein möglichst zeitnahes positives Ergebnis im Ranking der Suchmaschinen zu erreichen. Kombinieren Sie Suchmaschinenmarketing (z. B. Google AdWords) mit der Suchmaschinenoptimierung, so können Sie innerhalb kurzer Zeit größere Effekte erreichen.

Ergänzen Sie Ihr Angebot durch gut koordinierte Kommunikation und Aktionen im Social Media Bereich, so werden Sie Ihre Präsenz im World Wide Web nachhaltig verbessern und mit überschaubarem Aufwand gezielt Neukunden gewinnen.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer/innen effektive Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung kennen, gewinnen Einblicke in die Möglichkeiten des Suchmaschinenmarketings, und erhalten praxisorientierte Informationen dazu, wie Sie Social Media Strategien in Ihrer Unternehmenskommunikation oder zum Selbstmarketing einsetzen können.

Inhalte

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

  • SEO im Überblick
  • Keyword-Recherche
  • Wettbewerbsrecherche
  • On-Page-Optimierung
  • Off-Page-Optimierung/Verlinkung/Promotion
  • Monitoring

Suchmaschinenmarketing (SEM)

  • Recherche
  • Planung einer Suchmaschinenmarketing-Kampagne am Beispiel von Google AdWords
  • Tipps für die Umsetzung

Social Media Marketing / Online-PR

  • Grundlagen Online-Marketing, virales Marketing und Online PR
  • Virtuelle Karriere-Netzwerke
  • Social Media Tools / Web 2.0 (FB, Google+, Twitter, Blogs, Youtube, Podcasts, RSS)
  • Zielgruppenorientierte Kommunikation
  • Social Media Policy in Unternehmen
  • Werberechtliche Aspekte beim Onlinemarketing

Anmeldung

Ab dem 01.01.2012 dürfen an den TCC-Seminaren ausschließlich Mitarbeiter/innen sowie Existenzgründer/innen von Berliner Unternehmen, die innovative technologieorientierte Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, produzieren und vermarkten, teilnehmen. Die Teilnahme an den Seminaren ist für diesen Personenkreis künftig kostenlos. Informationen dazu erhalten Sie bei Frau Viola Fechner (TCC), Tel.: (030) 467 828-12

Kursgebühren: keine sofern Sie dem oben genannten Unternehmenskreis angehören
Teilnehmer/innen: 8-20 Personen
Zeit: 08:30-16:30 Uhr
Ansprechpartnerin: Frau Viola Fechner, Tel.: (030) 467 828-12
Ort: Technologie Coaching Center TCC / IBB Business Team GmbH,
Bundesallee 210 (Eingang Spichernstraße), 10719 Berlin
(Anfahrt U9 Spichernstraße)

Anmeldung bei: Frau Viola Fechner, Tel.: (030) 467 828-12
Link zur Online-Anmeldung bei TCC

Weitere TCC-Infos zur Anmeldung bzw. PDF für Anmeldung per Fax

Die Referentinnen

Dr. Karin Windt - webgewandt.deDr. Karin Windt leitet die Berliner Agentur webgewandt.de und arbeitet als unabhängige Beraterin, Trainerin und Projektmanagerin für Social Media und Online-Marketing. Ihr Fokus richtet sich vor allem auf Kleinunternehmen und Verbände. Sie ist eine gefragte Referentin und Trainerin für Web 2.0 Tools (XING, Facebook, Twitter), SEO und Web-Redaktionssysteme (Contao, WordPress, TYPO 3). Die promovierte Germanistin ist seit 2006 im IT-Bereich in Bielefeld, Karlsruhe und Berlin tätig. Zuvor organisierte sie kulturwissenschaftliche Projekte in Nordrhein-Westfalen.

Gaby Lingath - Link SEODiplom-Designerin (FH) Gaby Lingath leitet die Netzwerkagentur Link SEO. In den 90er-Jahren in verschiedenen Werbeagenturen und im Marketing mittelständischer Unternehmen tätig, spezialisierte sie sich seit dem Jahr 2000 auf Online-Marketing/Suchmaschinenmarketing und seit 2008 zunehmend auf Suchmaschinenoptimierung. Ihr Kundenkreis umfasst klein- und mittelständische Unternehmen. Ihr Angebot beinhaltet Analysen, Konzepte und die Umsetzung komplexer SEO-Projekte in deutscher und englischer Sprache sowie SEO-Workshops.

Die Timeline von Facebook wird Pflicht

Hatten Facebook-NutzerInnen bisher eine Wahl, ob sie ihre Profilseite belassen wollen oder die neue Chronik Timeline verwenden, wird diese in den nächsten Wochen für alle Mitglieder des sozialen Netzwerks Facebook verpflichtend. Man hat allerdings 7 Tage Zeit, um sich die Einstellungen anzusehen und gegebenenfalls zu ändern, bevor sie für alle sichtbar werden.

Näheres zur Gestaltung der Timeline und ihren Features können Sie in meinem Artikel „Die Facebook Timeline – Chronik aller Meldungen“ hier im Servicebereich nachlesen.

Aktueller Artikel vom 26.1.2012 auf n-tv zur Pflicht-Timeline.

Die Facebook Timeline – Chronik aller Meldungen

Twitter für Unternehmerinnen – Einstieg in Social Media Tools

Sie sind mit der Idee befasst, in den Sozialen Netzwerken mitzumachen, um Ihre Unternehmenskommunikation etwas breiter anzulegen oder regionenübergreifend zu netzwerken – gehören jedoch nicht zur Generation derer, die mit Twitter, SMS und anderen 140-Zeichen-Medien schreiben gelernt haben oder von klein auf auf allen Kanälen senden? Was tun?

Hier kann Twitter ein guter Einstieg sein. Twitter ist ein Microbloggingtool, mit dem die Grundlagen von Social Media gut ausprobiert werden können. Sie können sich dort anonym anmelden ohne Ihren Klarnamen zu verwenden. Ihre Mailadresse müssen Sie nicht öffentlich zeigen. Schauen Sie zunächst in Ruhe rein, machen Sie sich mit den Funktionen vertraut und nehmen Sie eine Weile als Beobachterin am Geschehen teil. Wenn Sie die Grundprinzipien des Zwitschern, Folgens und Entfolgens (leider beinhaltet Social Media Sprech jede Menge Wörter, die als Unwort des Jahres gelistet werden könnten) begriffen haben, stellen Sie Ihren Account um, setzen Ihren Unternehmensnamen oder Markennamen ein und können offiziell loslegen. Die Art des Austausches, das Verbinden, Verlinken und Folgen ist prinzipiell analog zu den beiden anderen relevanten Netzwerken Facebook und Google+. Eine übersichtlich Kurz-Übersicht zu den wichtigsten Features können Sie Sie hier bei Steady News nachlesen, einen richtigen „Twitter-Trainingsplan“ gibt es bei Toushenne. Falls Sie lieber gucken, um zu lernen, finden Sie auf YouTube diverse Online-Tutorials zu Twitter, die Ihnen den Einstieg erleichtern.

Übrigens: Seit 2014 wird nun ein großes Kopfbild eingeführt sowie eine dreispaltige Seitenansicht (siehe hier zum neuen Twitter-Design, ab 1:30 min). Twitter will es optisch nun wohl endgültig mit Facebook aufnehmen. 2012 kam die vorherige neue visuelle Optik von Twitter in Deutschland an (sowie einige neue Features). brideappeal erklärte Ihnen damals auf YouTube die Twitteroberfläche. Wundern Sie also nicht über das Aussehen von Twitter in älteren Anleitungen und Twittertutorials. Die Social Media Tools sind ständig in der Weiterentwicklung, es kommen neue Funktionalitäten hinzu und das Design wird entsprechend regelmäßig überarbeitet.

Twitteraccount webgewandt im neuen Design:

Folgen Sie mir bei Twitter: webgewandt bei Twitter

Neues Twitter-Design 2014 mit großem Kopfbild:

Foto Screenshot Twitter Account webgewandt

Zum Vergleich Neuerungen bei Twitter in 2012:

Screenshot Twitteraccount webgewandt













Integration von Bildern

Mit dem neuen Layout 2014 verstärkt Twitter die Ausrichtung auf Visuelles, Grafik und Fotos erhalten eine neue Gewichtung, auch durch die bald eingeführte Kachelstruktur der Tweet-Darstellung. Seit einiger Zeit schon wurden Fotos unterhalb der Tweets angezeigt, früher musste man diese noch durch einen Extra-Klick öffnen.

2012 hieß es hier noch:

Seit einiger Zeit ist es möglich, Fotos und Bilder direkt bei Twitter einzubinden. Per Klick auf den Tweetbutton öffnet sich die Textbox. Unten links finden Sie das Kamera-Symbol. Per Klick darauf können Sie nun direkt ein Foto hochladen und zusammen mit einem verfassten Tweet versenden.

Twitter Textbox mit Fotosymbol










Jemand, der Ihren Tweet liest, kann das eingebettete Bild mit „Foto anzeigen“ öffnen und ansehen (unten in der Textbox neben ‚Antworten‘ und ‚Retweeten‘). Die von Anbietern wie Flickr oder Twitpic extern gehosteten Fotos kann man natürlich auch weiterhin anzeigen lassen. Die Bilder werden in Ihrem Profil unter „Neueste Bilder“ gelistet.

Apropos Bild: Siehe zur Einrichtung der neuen größeren Kopfzeile mit einem Foto bei Twitter meinen aktualisierten Blogbeitrag von Mai 2014: Twitter – Kopfzeile einrichten -Headerbild.

XING-Karriereportal als Jobbörse im Aufwind!

Die Agentur PROFILO untersucht regelmäßig Online-Jobbörsen und Karrierenetzwerke. In diesem Jahr befragten sie 1.845 Experten aus dem Bereich Human Resources (HR) über deren Einschätzungen zum zukünftigen Rekrutierungsmarkt. Bei der Nutzung von Online-Portalen stellte sich wie erwartet heraus, dass das Portal der Bundesagentur für Arbeit am häufigsten (zu 60%) genutzt wird. Danach kommt die bewährte Jobbörse Stepstone mit gut 51%.
Überraschend ist, dass an dritter Stelle inzwischen schon das Karrierenetzwerk XING mit 49,41% vertreten ist, knapp vor der Jobbörse monster. Die gezielte Suche von Personalern nach Fachkräften über die XING-Datenbank erfreut sich offenbar steigender Beliebtheit.

Dies zeigt, dass das Business-Netzwerk XING inzwischen gut aufholen konnte gegenüber den klassischen Jobportalen, die derzeit noch die Vorreiter sind. Für die kommenden Jahren sieht PROFILO einen Trend der Personalrekrutierung über Businessnetzwerke und spezialisierte Jobbörsen.

Das XING-Pendant LinkedIn hat übrigens in unserer Region wenig Chancen, es liegt mit 12,17% Nutzung weit abgeschlagen im unteren Feld. Es ist ein eher für den internationalen Bereich genutztes und geeignetes Business-Portal.

Die Detailergebnisse nach Unternehmensbranchen aufgeteilt, sind im Jahresbericht nachzulesen, der über PROFILO (Jobportal-Studien) bezogen werden kann.

Chart der PROFILO Umfrage zur Nutzung von Online-Jobbörsen
Quelle: http://crosswater-job-guide.com/ – „Rekordbeteiligung an der PROFILO Social Media- und Jobportalstudie 2011“

Weitere Beiträge zu XING in meinem Serviceblog:
XING-Tipp: Scrollen in den XING-Neuigkeiten

Versehentlich ungehobelt – mit XING (&Tipp wie’s besser geht)